Nachhaltigkeit bei R S W

Klimawandel, Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung sind Herausforderungen, denen man nicht mit Neutralität begegnen kann. Wir bei RSW wollen mit unserer Arbeit dazu beitragen, Produkte langlebiger, reparierbarer und kreislauffähiger zu machen. Auch in unserem eigenen Studio gehen wir konkrete Schritte.

Wir sind nicht perfekt (noch nicht mal nah dran). Hier zeigen wir offen, was wir bereits tun:

Produkt- und Interiordesign

Als Unterzeichner der „Charta für nachhaltiges Design“ haben wir uns verpflichtet, uns im Sinne des nachhaltigen Designs weiterzubilden. In der Beratung unserer Kunden setzen wir uns für umweltschonende und sozial vertretbare Gestaltung, ressourcenschonende Produktionsweisen und Materialien ein. Bei unseren Entwürfen achten wir auf Langlebigkeit und einfache Benutzung.

In diesem Zuge haben wir Wissen im Bereich Circular Economy (Cradle to Cradle) aufgebaut. Für die Sparkasse Hannover haben wir ein Filialkonzept entwickelt, bei dem wir gezielt Cradle-to-Cradle-zertifizierte Produkte eingesetzt haben, zum Beispiel bei den Bodenbelägen.

Im Produktdesign arbeiten wir schon lange mit langlebigen Naturmaterialien wie Kork, Holz, Leder und Naturfasern. Uns faszinieren einfache, werkzeuglos montierbare Konzepte, die sich wieder sortenrein trennen lassen, wie das Regal Jam und der Ding Table für Normann Copenhagen. Besonders nennen möchten wir unsere Projekte für discipline (italienisches Designlabel, das vorwiegend mit Naturmaterialien arbeitet und in Italien fertigt), hem und Side-by-Side (Designprodukte aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung). Unser Ziel sind Produkte, die möglichst lange genutzt werden. Ein Beispiel dafür ist der mitwachsende Kinderstuhl für Pupupula, ausgezeichnet mit dem Golden Pin Award. Wenn die Kinder groß geworden sind, ist er ein vollwertiger Esstischstuhl.

Für Großserienprodukte suchen wir immer nach Alternativen zu herkömmlichen Kunststoffen, sowohl biobasierten als auch biologisch abbaubaren. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit dem Creation Center von BASF zusammen, wo seit mehr als dreißig Jahren an solchen Kunststoffen geforscht wird. Dadurch haben wir einen direkten Draht in die Industrie und einen guten Überblick über neue Entwicklungen in diesem Bereich.

Aber auch Kunststoffe aus fossilen Quellen können aus unserer Sicht ihre Berechtigung haben. Für die Wende zur E-Mobilität braucht es besonders leichte Hochleistungskunststoffe, die hitze- und chemikalienbeständig sind und gute elektrische und mechanische Eigenschaften haben. Mit Konzeptstudien wie dem Concept 1865 zeigen wir, wie diese Materialien durch geringeres Gewicht den Energiebedarf von Elektrofahrzeugen senken können.

Innovations- und Startupberatung

In der Beratung rücken Umwelt- und Kreislaufthemen immer mehr in den Fokus.

So haben wir Rhenoflex, einen weltweit führenden Lösungsanbieter für Verstärkungsmaterialien im Schuh- und Lifestyle-Markt, in einem mehrtägigen Design-Thinking-Workshop unterstützt. Gemeinsam haben wir neue Anwendungsgebiete und Geschäftsfelder für die Green-Line-Produkte gefunden, die biobasierte, biologisch abbaubare und recycelte Materialien umfassen.

Das Start-up Out For Space haben wir in einer langjährigen Zusammenarbeit dabei unterstützt, sich mit seinem Nature-Tech-Material karuun® erfolgreich am Markt zu positionieren.

Lehre

Als Lehrbeauftragte im Kurs Sustainable Entrepreneurship an der Hochschule Hannover führen wir Studierende der Betriebswirtschaftslehre an Nachhaltigkeitsthemen heran und helfen ihnen dabei, Ideen für nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln. 

Im Studiengang Produktdesign steht in unseren Kursen die Kreislaufwirtschaft im Fokus.

Studio

Mobilität: 
Wir nutzen für Arbeitswege fast ausschließlich das Fahrrad oder den ÖPNV.
Für Geschäftsreisen innerhalb Deutschlands und ins benachbarte Ausland nutzen wir den Zug. 
Für Flüge zu internationalen Geschäftsterminen zahlen wir einen Klimaschutzbeitrag an atmosfair, der Klimaschutzprojekte finanziert. Die Emissionen der Flüge selbst macht das nicht ungeschehen. Deshalb fliegen wir nur, wenn es keine sinnvolle Alternative gibt.

Digitales Arbeiten: 
Intern und mit unseren Kunden arbeiten wir auf Online-Kollaborationsplattformen. Damit können wir …

… unseren Mitarbeiter*innen kreatives Arbeiten auch im Homeoffice ermöglichen und Arbeitswege reduzieren.

… Kunden interaktiv und in Echtzeit an unserem Kreativprozess beteiligen und so Reisen für Abstimmungs- und Präsentationstermine vermeiden.

… weniger Papier und andere Arbeitsmaterialien verbrauchen.

Energie: 
Unser Studio wird zu 100 % mit Ökostrom von LichtBlick versorgt. Geheizt wird nicht mehr mit Gas, sondern mit Fernwärme von enercity.
Unsere Website liegt bei Uberspace, die ihre Server nach eigenen Angaben mit Ökostrom betreiben.


Und sonst? 
Unser Geschäftskonto führen wir bei der GLS Bank, die ihre Anlage- und Finanzierungskriterien offenlegt. Im Netz suchen wir mit Ecosia. Unser täglicher gemeinsamer Mittagstisch in der Schwanenburg ist nicht nur der wohl beste der Stadt. Er wird auch regional und saisonal gekocht, unter anderem mit Gemüse der Bioland-Gärtnerei Rothenfeld aus Isernhagen. Das Restaurant ist im Genussführer von Slow Food Deutschland gelistet. Dazu gibt es Kaffee aus vor Ort gerösteten Bohnen. Snacks kaufen wir in großen Gebinden, um Verpackungsmüll zu reduzieren.

Sie wollen Kreislauffähigkeit in Ihrem nächsten Produkt oder Raumkonzept von Anfang an mitdenken?

→ Sprechen Sie uns an
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